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Jede Sportart dürfte sich dafür eignen. Man reagiert sich ab, stärkt die eigene Vitalität und erzeugt Glückshormone. Trauer ist immer etwas, das den Menschen lähmt, Sport wirkt entgegengesetzt, weshalb ich es für sinnvoll halte.

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Um Gefühle wie Angst, Wut und Schmerz abzubauen, unterrichten Freiwang und Pfarrer Eugen Strasser-Langenfeld die Kinder überdies in Karate. „So können sie aufgestaute Energie rausschlagen und -treten“,
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Moin moin zusammen![]()
Hab beim stöbern im Netz diesen Artikel gefunden:
http://www.focus.de/politik/deutschland/…aid_219255.html
Was haltet ihr denn davon eine KK/KS (in diesem Fall Karate) zur Trauerbewältigung einzusetzen?
Sonnige Grüsse
scorpius
Hi,
warum sollte man Karate nicht zur Trauerbewältigung machen. Alles was hilft und anderen nicht schadet, ist erlaubt. Es gibt kein Richtig oder Falsch in der Trauerarbeit.
Wenn ich es an meinem konkreten Beispiel festmache, meine Mum ist im März gestorben. Mir hat die KK geholfen, ein wenig die Trauer zu verarbeiten oder damit zu leben.
Im Sommer war ich auf Okinawa und habe auch in meinem Kobudostil die Prüfung gemacht. Den Termin hat man auf meinen Wunsch hin, auf den 26.07.08 gelegt. Es wäre der Geburtstag von Mum gewesen. Für sie habe ich die Prüfung gewidmet. Mir hat es sehr geholfen und ich war mir sicher, daß sie in diesem Moment bei mir gewesen ist.
Und so ist es auch mit den Kindern und all den anderen, die bei dem Einsturz der Halle ums Leben gekommen sind. Die Lieben werden in den Herzen weiterleben und sie werden immer da sein.
Sie werden auch bei unserm Tun dabei sein. Und warum soll es falsch sein, Karate zu machen. Vllt. ist das garnicht so schlecht, auch eine gewisse Wut abzubauen. Da bietet sich Karate an. Unabhängig davon, daß das vllt. nicht das gewünschte Ziel vom Karate ist.
In diesem Sinne
Hazel![]()
hazelrah1968@aol.com
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