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Schokoblume

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1

Tuesday, July 10th 2007, 6:45pm

Dan Prüfung nach X Jahren

An alle Kampfsportler.
Ich würde gerne wissen, wie ihr zu diesem Thema steht.

- Sollte ein Karateka, der jahrelang im Verein aktiv war, wegen seinem Fleiß mit einer Dan-Prüfung belohnt werden, ohne die dazu entsprechenden Leistungen u körperliche Fitness aufzubringen.

- oder sollten Leute die ein körperlichen Defizit aufweisen (z.B. Übergewicht, Körperbehinderung, ect...) aufgrund ihres Nachteils keine Dan-Prüfung machen dürfen.

- oder sollte etwa der `Meistergrad´ für die erbrachten Leistungen der Prüfungsrichtlinien sein.

Ich möchte dieses Thema zunächst ohne persönliche Wertung angehen.

Lg Vahideh :-)

Siu Loong

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2

Tuesday, July 10th 2007, 7:26pm

Hallo Vahideh,

vor ab ich kenn mich nicht so im Karate aus!
Aber du hast ja alle Kampfsportler angesprochen!


Quoted

-Sollte ein Karateka, der jahrelang im Verein aktiv war, wegen seinem Fleiß mit einer Dan-Prüfung belohnt werden, ohne die dazu entsprechenden Leistungen u körperliche Fitness aufzubringen.

Also, wenn es eine voraussetzung gibt um diesen Dan zu bekommen sollte man die auch erfühlen! Ansonsten würde ich die gar nicht haben wollen!
Es gibt viele die sind in vereine aktiv! Aktiv am heben. Bei jeder vereins feier ;) :D , dass ist doch kein dann wert nicht mal ein gelb! Also ich wäre absolut dagegen!

Quoted

- oder sollten Leute die ein körperlichen Defizit aufweisen (z.B. Übergewicht, Körperbehinderung, ect...) aufgrund ihres Nachteils keine Dan-Prüfung machen dürfen.


Ok das sehe ich etwas lockerer und ganz individuell!
ich denke bei behinderten kann man eine ausnahme machen ihn rahmen.
Wenn dort kleine fehler drinn sind für die ducrh die behinderung nich zu beheben sind (und die behinderung nicht so groß ist das dies nicht alzu viel und alzu wichtige sachen beeinflusst) und die person hat ihr bestes gegeben und echt was geleistet, obwohl der behinderung seinen eigenen schweine hund überwunden ist das ok!
bei übergewichtigen muss man schauen! ist die person krankhaft übergewichtig oder hat sie nur ein paar kilos zu viel! je nach dem würde ich sie wie den behinderten behandeln!

Quoted


- oder sollte etwa der `Meistergrad´ für die erbrachten Leistungen der Prüfungsrichtlinien sein.


Sorry, ich verstehe nicht ganz?


gruß



Pascal

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3

Tuesday, July 10th 2007, 7:36pm

Einen Rang sollte dann vergeben werden, wenn die Techniken gemeistert wurde

Hi Schokoblume

Ich vertrette die klassische Meinungm, dann ein Rang dann vergeben wird, wenn man die Techniken und die anderen Anforderungen für des entsprechenden Levels gemeistert hat.

Für Übergewichtige oder Körperbehinderte Menschen sollten die gleichen Regeln gelten.

Es geht ja hier nicht ums Ego oder ob Jemand Einsatz zeigt oder ob die Techniken theorethisch verstanden wurden, sondern rein darum ob der Lehrling das entprechende Level hat.

Diese Kriterien kann auch Jemand mit Übergewicht oder einer leichten Behinderung erfüllen. Es geht jedoch nicht, dass Jemand das Level nicht hat oder es aus X-Gründen nicht erreichen kann und dann trotzdem besteht.

Falls man sowas einführen möchte, dann sollte es eine anderen Titel oder so geben. Wie Dojoveteran = > Witz. Sorry es fällt mir nichts schlaues ein... vielleicht DAN theo. oder DAN im Ansatz.. oder viel besser was ganz anderes...

Wenn Jemand die Techniken nicht meistern kann, dann sollte man sich fragen ob dies der richtige Sport ist, wenn es nur um das nicht korrekte ausführen geht.... dann kann von meistern leider keine Rede sein.

:ff1: Möchte da Niemandem zu nahe kommen, so verstehe ich das klassische Prinzip von Prüfungen. Level erreicht, Rang bestanden, neue Techniken... Lernkurve.. geht hoch.
Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus. Zitat von Lao-tse.

Kennst Du Dojoguide das grosse Verzeichnis für Kampfkunstschulen Siehe Link: Kampfsport Verzeichnis Dojoguide

Stehe der Moto-ha Yoshinryu in der Schweiz vor und und unterrichte im Swiss Yoshinryu Shibudojo
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Weipei

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4

Tuesday, July 10th 2007, 8:31pm

Hi Leute,

ich finde das ist ein schwieriges Thema.
Für mich ist es immer wichtig das die Teilnehmer ihr Bestes geben.
Und zwar immer beim Training wie bei Prüfungen. Bis zu eine gewissen Gürtelgrad kann an dann meiner Meinung nach auch mal über ein paar defizite hinwegschauen.

Ab einer bestimmten Graduierung denke ich allerdings anders, weil die Schüler auch das Aushängeschild einer Schule sind.

In meinem Verein (in dem ich als Schüler dabei bin) gibt es bespielsweise einen Blaugurt der keine körperlichen Einschränkungen hat und trotz wirklich mangelhafter Leistung sowie grauenhafter Disziplin seinen Gürtel trägt.
Ich schäme mich dafür das dieser Typ im selben Verein ist wie ich und das einzige womit ich mich trösten kann ist, dass er seine Prüfung in einem anderen Verein gemacht hat.

Andererseits kann man bei einer Dan-Prüfung einen 45-Jährigen nicht nach den Anforderungen, die beispielsweise für einen 20-Jährigen gelten, prüfen.

Hier ein kleiner Link
http://www.youtube.com/watch?v=i2HZMDSlwLA

Bitte schreibt mal eure Meinung darüber. Würde mich sehr interessieren ob ich der einzige wäre der den tolpatschig wirkenden älteren Herrn durchfallen lassen würde.

Naja heikles Thema.
Ich werde mir noch ein paar Gedanken darüber machen.
Bis denne
Weipei
Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein.

Siu Loong

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5

Tuesday, July 10th 2007, 8:32pm

@ Meisterschüler,

wenn jetzt jemand z.B.am rechten arm keine Hand hat und soll mit dieser einen handkanten schlag ausführen oder einen fingerstich oder einen bestimmten griff (nur beispiele), würdest du ihn durch fallen lassen, oder wie?
Obwohl er sonst der perfekte karateka (oder sonswas) wäre?

Siu Loong

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6

Tuesday, July 10th 2007, 8:38pm

Quoted

Original von Weipei
.

Hier ein kleiner Link
http://www.youtube.com/watch?v=i2HZMDSlwLA

Bitte schreibt mal eure Meinung darüber. Würde mich sehr interessieren ob ich der einzige wäre der den tolpatschig wirkenden älteren Herrn durchfallen lassen würde.

Weipei


sorry ich habe mir das 1.40 min reingezogen! Länger ging ehrlich nicht!
5. Dan prüfung und du hättest nur den alten tolpatschiegen herren durchfallen lassen? :rolleyes:

Schokoblume

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7

Tuesday, July 10th 2007, 10:50pm

@Pascal

Ich meine damit, dass Prüfungsprogramme doch festgelegt worden sind. Und man demnach , wenn man die geförderten Leistungen nicht erbringt eigentlich durchgefallen sein musste.
Um diese Leistung überhaupt erbringen zu können braucht man doch ein Maß an Fitness, Kraft und Köperbeherschung + die korrekte Technikausführung.

Aber anscheinend wird oft ein Auge zugedrückt aus Rücksicht auf Alter oder körperlichen Zustand.
Und wer setzt den die Grenzen fest, ab wann Defizite unter der Rubrik drücken-wir-mal-ein-Auge-zu er-kann-nichts-dafür fallen?

Vahideh

Schokoblume

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8

Tuesday, July 10th 2007, 11:16pm

@ weipei

Also, was kann man denn dazu sagen? ich haben mir den Clip bis zur letzten bitteren Minute angeschaut, obwohl ich nach 1:28 min keine Lust mehr hatte.

Sind euch die Leute im Hintergrund aufgefallen und die Kids an der Seite? Sollte das jetzt eine Dan Prüfung sein oder eher eine Vorführung?
Für ne Vorführung war das gar nicht so schlecht. War sehr abwechslungsreich und mit viel Akrobatik.

Aber verglichen mit einer traditionellen Dan Prüfung, die hinter verschlossenen Türen stattfindet und die Prüflinge am Ende kaputt und ohne jede Kraft raus kommen war das ehrlich gesagt etwas schwach.

Was ich mich auch frage ist, ob diese ganze Vorführung für die unteren Schülergrade, die am Rand sitzen nicht deprimierend ist, da dieses gezeigte Level DAS ist worauf sie hinarbeiten, Training für Training schwitzen und ihre Freizeit opfern.

Aber vielleicht sehen die das im Ami-Land bissel lockerer. Vielleicht vergeben sie ja eher den Dan für den meisten Spaß??? ;)

Vahideh

yamamoto

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9

Wednesday, July 11th 2007, 7:54am

Ich waere mal ganz vorsichtig mit Andeutungen in Richtung der Amerikaner, wenn es seitens eines der aeltesten Kampfsportverbaende in Deutschland heisst, der Dan sei nur ein Mittel zur Durchsetzung politischer Interessen (sagte der Praesident dieses Verbandes, der nun Traeger des 9. Dan ist).

Ausserhalb Deutschlands bestehen z.T. ganz andere Verbindungen zur Kampfkunst, dort ist einiges mehr moeglich als in diesem unseren Lande. Auch wenn es seitens der Amis tatsaechlich viele... sagen wir mal "Freiheiten" gibt.

Das Video kann ich mir auf der Arbeit nicht ansehen, daher werde ich zu einem anderen Zeitpunkt darauf eingehen. Nur zum ersten:

Ein Dan ist kein Meistergrad. Die unteren Yudansha-Grade sind die Abbildung der technischen Fertig- und Faehigkeiten, die auch am Individuum gemessen werden muessen. Sonst hat man nur eine Vorlage uebernommen und eine Graduierung bekommen, die ebensowenig aussagt, auch wenn man technisch sehr gut ist. Das bedeutet, man muss die hoeheren Level unter Einbezug selbst erarbeiteter Formen und Anwendungen erreichen. Und in diese eigene Arbeit spielen auch die individuellen koerperlichen Begebenheiten mit rein. Eine Behinderung oder eine Koerperstatur, die bestimmte Dinge nicht zulaesst, bedeutet, dass diese Dinge im Kampf auch nicht fuer diese Person anwendbar sind. Sie machen also keinen Sinn. Warum sollte man sie dann ueben? Zumal die Anforderungen mancher Pruefungsordnungen aus der Luft gegriffen sind.

Hat sich eigentlich mal jemand Gedanken darueber gemacht, ob die vorhandenen Pruefungsordnungen z.B. hoehere Lehrinhalte ueberhaupt abpruefen? Wie werden die einzelnen Level geprueft? Was ist der Unterschied vom ersten zum zweiten Dan? Das muss erstmal klar sein.

Der Fortschritt eines Trainierenden muss immer an dem gemessen werden, was er kann und was sinnvoll fuer ihn ist. Das muss aber auch bedeuten, dass er eine Graduierung auch dann nicht bekommen darf, wenn er die an ihn individuell gestellten Erwartungen nicht erfuellen kann.

meisterschüler

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10

Wednesday, July 11th 2007, 8:47am

Das liebe Geld

Wie schon diverse Male geschrieben ist eines der Hauptprobleme das Geldproblem.

Wer von einem kommerziellen System lebt ist wirtschaftlich gezwungen seine Schüler zu behaltne und diesen möglichst viele Grade bestehen zu lassen, nur so können Massen begeistert werden und gleichzeitig genug Geld zum Leben übrigbleiben. Oft muss ja auch einiges an den Einnahmen an die Organisation weitergereicht werden.

Siu Loong:

Quoted

wenn jetzt jemand z.B.am rechten arm keine Hand hat und soll mit dieser einen handkanten schlag ausführen oder einen fingerstich oder einen bestimmten griff (nur beispiele), würdest du ihn durch fallen lassen, oder wie?


Kommt sicherlich auf den Stil an, bei einem Stil bei welchem es sehr viele Griffe gibt macht es für Jemand mit nur einer Hand einfach keinen Sinn mitzumachen.

Wenn es jedoch nur Schläge sind, kann man diese auch ohne Hand ausführen, ein Handkantenschlag kann ja mit dem Unterarm ausgeführt werden etc.

Die Technik müsste jedoch korrekt funktionieren und der eEffekt des Schlages müsste da sein. Statt eines Fingerstich bedeutet dies dann halt Armstumpf ins Auge...

Man kann ja schon Jemand ohne Hand unterichten, es ist einfach Fraglich wieviel es bringt, es ist auch für den Trainierenden viel motivierender etwas zu trainieren, bei welchem er auch wirklich gut werden kann. Ein Judoka mit einer Hand kann etwa 50% der Würfe niemals ausführen...

Das ist doch für den Trainer sowie für alle anderen nur frustrierend und bring nichts...

;)
Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus. Zitat von Lao-tse.

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11

Wednesday, July 11th 2007, 8:57am

45-Jährigen durchfallen lassen

Hi Weipei

Eine technische Prüfung sollte nicht die Fitness sondern die Qualität einer Technik testen.

Wenn nun Jemand zum Beispiel Capoeira trainiert... kenne die Regeln dort überhaupt nicht und es dort eine akrobatische Technik gibt bei welcher man den gegner mit beiden Füssen gleichzeitig kickt, dann muss dies natürlich von allen erfüllt werden...

In diesen akrobatischen Stilen findest du auch keine 50zig jährige...

In den klassischen Kampfkünsten (Judo, Aikido, Karate etc.) ist es jedoch so das die Qualität entscheidet und nicht die Fitness. Eine gewisse gewisse Fitness braucht es natürlich auch da und wenn der Kick auf die Kopf höhe gezeigt wird, dann kann das auch von jedem innerhalb von 2-3 Jahren gelernt werden...

Wenn dort Liegestützen und solche Sachen an der Prüfung abgelegt werden müssen, dann stimmt etwas nicht am Prüfungskonzept...

Bei Kampfsportarten mit einem Bezug zu Sport gelten natürlich andere regeln, ein Fitnesslehrer muss einfach fit sein....

;)
Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus. Zitat von Lao-tse.

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Siu Loong

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12

Thursday, July 12th 2007, 7:33am

RE: Das liebe Geld

Quoted

Original von meisterschüler


Kommt sicherlich auf den Stil an, bei einem Stil bei welchem es sehr viele Griffe gibt macht es für Jemand mit nur einer Hand einfach keinen Sinn mitzumachen.

Wenn es jedoch nur Schläge sind, kann man diese auch ohne Hand ausführen, ein Handkantenschlag kann ja mit dem Unterarm ausgeführt werden etc.

Die Technik müsste jedoch korrekt funktionieren und der eEffekt des Schlages müsste da sein. Statt eines Fingerstich bedeutet dies dann halt Armstumpf ins Auge...

Das würde ja heissen, du würdest doch bis zu einem gewissen grad ausnahmen genehmigen?

Quoted


Man kann ja schon Jemand ohne Hand unterichten, es ist einfach Fraglich wieviel es bringt, es ist auch für den Trainierenden viel motivierender etwas zu trainieren, bei welchem er auch wirklich gut werden kann. Ein Judoka mit einer Hand kann etwa 50% der Würfe niemals ausführen...




klar es gibt kampfkünste, die für menschen mit bestimmten händycaps einfach nicht geeignet sind!


Gruß

Pascal

meisterschüler

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13

Thursday, July 12th 2007, 10:41am

RE: Das liebe Geld

Ja ich würde es genehmigen wenn die Technik korrekt funktioniert und das Ziel der Technik erreicht werden kann.

Schalg auf den Kopf etc.

:D :D
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Schokoblume

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14

Saturday, July 14th 2007, 8:47pm

Beispiele

Um nicht so theoretisch zu bleiben möchte ich zwei beispiele bringen, die ich erlebt habe:

Im Karateverein gab es mal eine Dame, die schon seit vielen vielen Jahren Karate machte. Ihr Niveu war ziemlich schlecht und Kondition hatte sie auch nicht (weil sie außerordentlich korpullent ist). Man sah ihr an, dass sie absolut keine Lust mehr auf den Sport hatte. Sie wollte nach dem 1. Dan aufhören. Währ ihr alles zu anstrengend oder so.
Das äußerte sie ja auch immer in der Umkleide.
Trotzdem wurde sie auf die Dan-prüfung geschickt und bestand die Prüfung vor dem Verbandstrainer.
Danach kam sie nie wieder.

anderes Beispiel:


Ein Mann im mittlerem alter wollte nach langer Pause wieder mit Karate anfangen. Er hatte einen schweren Unfall und sein linker Arm war degeneriert. Er war sehr mutiviert und strengte sich in seinem Rahmen immer an die Techniken so gut wie möglich auszuführen. Er wollte sich dadurch glaub ich beweisen, dass er wieder voll im Leben steht. Leider wurde er immer vom Sensei bei jedem Training runter gemacht. So kam es, dass er aus dem Training rausgeekelt wurde.

Leider ist das realität.

Ich frage mich, sind diese beiden Beispiel, von denen es noch zisch andere gibt representabel. Ich persönlich hab es sehr unfair gefunden. Gerade, weil es sich um einen ziemlich guten und starken Verein handelt. Den Schlechten wird alles hinterher getragen und ein Auge zu gemacht. Und denen die sich Mühe geben werden ständig Steine in den Weg geworfen.


Vielleicht seht ihr das ja anderes.
ich wüdere gerne wissen, ob ihr auch so ähnliche Erfahrung gemacht habt. Vielleicht habt ihr ja einen Verein, der ziemlich genau das Gegenteil praktiziert (Ein Muster-Dojo).

Liebe Grüße
Vahideh

cossowar

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15

Monday, May 26th 2008, 2:07am

Dan!!!

ich finde jemand der den 1.dan hat sollte in der lage sein sich zu vertedigen, zumindest gegen leute die nie einen kampfkunst gemacht haben. was ich aber in vielen lehrgängen sehe ist echt peinlich und rufschädigent für Karate. die bedeutung des Schwarzen Gurtes hat sein wert verloren. die verbände haben andere ziele und sie brauchen Kunden die dies finanzieren, also "blos nicht soviele durschfallen lassen, den dann haben wir wenigere mitglieder und weniger mitglieder bedeutet weniger geld". also ermutigt viele leute mit karate weiter zumachen in den man graduierungen verleiht. dies ist nicht nur in deutschland so, fast überall. in deutschland hat es enorm zugenommen durch abspaltungen der verbänden. überlegt doch mal: wenn ein verband ca. 100 000 mitglieder hat und jede zahlt eine jahresichtmarke von ca. 15 euro im jahr, dan kommt ne summe von 1500000 raus, dazu kommen dann die einachmen durch die jahressichtmarken und den lehrgängen, glaubt mir aus finanzielle sicht lohnt sich das für einen verband. mitlerweile ist es so das die leute extra zu den lehrgängen des jeweiligen prüfers gehen um aufzufallen, bei jedem lehrgang holen sie zusätzlich ein unterschrift dammit der prüfer die leute nach ne zeit kennt, also schleimen. die leute die damit ein problem haben sind in der minderheit, also muss man es akzeptieren das es so ist. jede sollte selber denken wofür er einen Dan Braucht und welche anforderung er für sich selber braucht um danach auch stolz zu sein.

Oss

Hazelrah

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16

Wednesday, June 11th 2008, 10:40pm

Zweifelhaft

Hi,

melde mich mal nach langer Zeit zurück und will auch mal meinen Senf dazu abgeben.

Also, zum ersten sollte man respektieren, wenn jemand älter und nicht mehr so fit ist, die Prüfung machen zu lassen.

Warum auch nicht. Karate ist dem Körper anzupassen und solange die Prinzipien verstanden werden, dann steht dem nix im Wege.

Ich selber habe eine kleine Bewegungseinschränkung im Fuß und kann mit Sicherheit nicht mehr alles machen. Also wer mir nun alles verwehren würde, auch die Prüfung, wäre für mich auch nicht mehr Wert dort hinzugehen.

Dann die Leute, die eine Prüfung bekommen sollen, wegen außerordentlicher Verbands- oder Vereinsarbeit. Nun, man kann die Arbeit auch anders werten. Ich würde einem die Prüfung geben, bzw. die Graduierung, wenn er auch technisch visiert ist.

Wenn einer aber gar nix auf die Reihe bringt und nur die Admin für den Verein oder Verband gemacht hat, würde ich mich stattdessen anders erkenntlich zeigen. Muß das unbedingt eine Dan-prüfung sein.

So, dann gibt es noch die Leute, die lange ausgesetzt haben und wieder einsteigen wollen.

Warum sollen sie nicht das Ziel der Dan -prüfung verfolgen. Wenn sie dafür trainieren und die Prinzipien und die Techniken verstanden haben und alles aufgearbeitet haben, dann sollen sie das Ziel auch erreichen können.

Hmm, das man sich immer verteidigen kann, auch wenn man einen Dan hat, wage ich zu bezweifeln. Die Straßenkämpfer oder Hools sind besser drauf vorbereitet, als einer, der KK nur zum Hobby macht und gerade im Karate, wo das System doch sehr Kata und Kihonlastig ist. Also ich würde mich als Dan nicht so aus dem Fenster lehnen, unbesiegbar zu sein.

Das sehe ich alles ein wenig differenzierter. Ich für meinen Teil habe zwar auch Erfahrung, was draußen abgeht, habe aber auch schon meine Kämpfchen mit dem Gegenüber geahbt, wo ich auch eine gefangen habe. Und das als 3. Dan Ju-Jutsu.

Davor ist man nie geschützt und jeder kann einem anderen auch unterliegen.

Das soweit von mir.

Hazel
Der Vernunft und dem Recht folgen und gemeinsam existieren und erblühen.


Ryu Kyu KobudoTesshinkan gibt es jetzt auch in Wetzlar / LDK. Infos unter

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scorpius

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17

Sunday, June 15th 2008, 5:00pm

Moin zusammen :)

Moin Hazel ;)


Quoted

Warum auch nicht. Karate ist dem Körper anzupassen und solange die Prinzipien verstanden werden, dann steht dem nix im Wege.



Besser könnte ich es nicht ausdrücken ;)

Jede Person bzw. jeder Karateka kann durch das Training lernen, seine Grenzen zu erweitern. Nur ist zu beachten, dass die Grenzen der Menschen verschieden sind.
Ziel sollte sein, dass jeder lernt, seine Grenzen zu kennen und diese soweit es eben geht zu überschreiten.
Gleich auf welchem Niveau dieses auch liegen mögen.

Hmmmm...die Leutchen, die viel für den Verein tun, aber unregelmässig das Training besuchen hätten bei mir kein Glück.
Ein gewisses Mindestmaß würde ich schon verlangen. Wird das nicht gebracht, gibts auch keinen Gurt.
Denn mit solchen Aktionen unterstützt man nur, dass die jeweilige Person bunten Gürteln, Urkunden und was weiß ich nicht noch allem hinterher hetzt.
Denn keine KK/KS what ever hat einen eigenen Wert, sondern der Wert hängt von der jeweiligen Person ab, die sie betreibt.

Gruss

scorpius
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Lord of War


Chaos, Panik und Unordnung-
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18

Monday, June 16th 2008, 10:47am

... habe einen ähnlich gelegenen Fall: Ein Mitglied unseres Vereines trainiert regelmässig, und ist körperlich sehr talentiert. Er reagiert auf Angriffe instinktiv, bewegt sich elegant und setzt die Kampfkunstprinzipien effektiv um. Er trainiert auch sehr fleissig und ist ein angenehmer Trainingspartner, der seine Kraft geschickt zu dosieren weiss...
ABER: Er hat grosse Probleme, sich die korrekten japanischen Bezeichnungen und Namen zu merken.
Grundsätzlich sieht die offizielle Prüfungsordnung aber vor, dass der Experte die zu demonstrierende Technik japanisch benennt und diese dann gezeigt werden muss...
Soll man hier jetzt ein Auge zudrücken, weil er die Techniken ja eigentlich kann (wobei er spätestens bei der Danprüfung ins Messer läuft, weil diese landesweit von externen Experten abgenommen wird), oder soll man darauf bestehen, dass er ohne die Techniken korrekt zuzuordnen bzw. zu benennen weiss, keine weitere Prüfung besteht?

Siu Loong

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19

Monday, June 16th 2008, 12:47pm


Soll man hier jetzt ein Auge zudrücken, weil er die Techniken ja eigentlich kann (wobei er spätestens bei der Danprüfung ins Messer läuft, weil diese landesweit von externen Experten abgenommen wird), oder soll man darauf bestehen, dass er ohne die Techniken korrekt zuzuordnen bzw. zu benennen weiss, keine weitere Prüfung besteht?


Wenn ihm Prüfung wichtig ist sollte er die Wörter lernen, um es ihn nicht allzu schwer zu machen, kann man anfangs ja mal ein auge zu drücken, wenn er sie nicht alle kennt.
Vorher sollte man aber schaun, warum so ein aufgeweckter junge sie nicht kann!
Weil es ihn nicht interessiert? Er kein bock hat sich nachmittags hinzu setzen und sie zu lernen?

Es liegt auch am lehrer und dem Unterricht, man kann auch sachen mit einbauen so das der schüler sie dort lernt!
Z.B. in dem man die Bezeichnungen verwendet oder ab und an mal schüler nach vorne holt und sagt jetzt zeig mal, und die bezeichnung sagt!
und da gibt es noch tausende Sachen!

generel sollten Prüfungsprogramme schon eingehalten werden, weil wofür gibt es sie sonst!
Wenn ein schüler körperlich (oder sonst wie) benachteiligt ist, muss man abwegen, wie gut er sonst ist und dies eventuel mit dem verbands oberhaupt absprechen, obwohl es schwierig ist, weil dann jeder wegen jeden hick hack einen nachlass haben möchte!

Ist schon schwierig! Muss man abwegen......



Gruß

Pascal

meisterschüler

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20

Wednesday, June 18th 2008, 1:11pm

Wen die Schüler den Stoff nicht können...

Falls ein Schüler den Stoff (Technik oder Namen) nicht kann dann sollte sich der Lehrer fragen warum dies ist, der Trainer ist verantwortlich, dass der Stoff vermittelt wird und auch bei den Schülern ankommt.

Wer diesen Stoff suaber vermittelt hat und auch die Kernthemen klar rübergebracht hat, der sollte keine Abstriche bei der Qualität machen. Die Regeln was in welcher Qualität zu leisten sind sollte im Vorraus definiert sein und für alle gleichermassen gelten...

Es bleibt nur noch die Leistung nach einem gemeinsamen Masstab zu messen und auszuwerten.

:ff3:
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:ya: :ya:

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