Quoted
Agressionspotential und die Spannungen innerhalb der Klasse zu minimieren
hm, das stimmt. gibt natürlich viele faktoren.
aber nehmen wir mal an, da ist eine klasse von kindern zwischen 10 - 14 jahren und innerhalb dieser klasse gibt es spannungen, wie mobbing, die "coole" und die "streber"-fraktion und und und. vielleicht ist es möglich, diese energie, die die kids in das gegenseitige mobbing investieren umzuleiten und durch ein gemeinsames projekt die agressionen innerhalb der klasse so nach außen zu bündeln, dass der zusammenhalt gefördert wird. ob es jedoch nicht auch anderer sport sein kann, ist die frage. vielleicht eignet sich kk besonders, um agressionen zu bündeln und zu kontrollieren und um den kindern bewusst zu machen, dass kontrolle manchmal wichtiger ist, als bloßes austeilen. vielleicht ist er vorteilhaft, weil innerhalb des trainings öfter mal die opfer- und täterrollen getauscht werden.?.

Vieleicht sollte auch jeder daran denken, dass es sich um Kinder handelt. Denen brauch ich nicht mit "moralischen und philosophischen Hintergründen" zu kommen, weil sie sie einfach nicht verstehen werden. Und die Kids wissen sehr wohl, wie zerstörerisch eine (falsche) Handhabung ihrer Kraft sein kann - allerdings werden sie dieses Wissen nicht dazu verwenden, ihre Kraft anders einzusetzen, wenn sie nicht (primär durch die Eltern) dazu angehalten werden. Inkonsequenzen in der Erziehung (unter dem Vorwand der pädaggisch wertvollen Erfahrungen und der kindlichen Freiheit) führen - ob mit oder ohne Kampfsport - zu Ar**hlochkindern - das sehe ich grade bei einem Arbeitskollegen und bei meinem Cousin. In beiden Fällen ist die Kindesmutter Lehrerin und ach so stolz auf ihren kleinen Kevin (Name geändert) und mit "der will den anderen Kindern garnicht wehtun, der will nur spielen" wird dann die eigene Inkompetenz und Inkonsequenz in der Erziehung schöngeredet. Das der 5-6 jährige aber schon die ganze Familie terrorisiert wird ignoriert bis es zu spät ist und dann muß der KK-Trainer das richten weil das Kind durchs Training "ruhiger und ausgeglichener" wird und "seine Aggressionen abbauen" kann - das Kind sollte in der Erziehung lernen, mit Aggressionen einigermaßen umgehen zu können und nicht erst erträglich sein wenn der Energiespeicher leer ist.
der 3. positive ansatz ist, dass sie durch den umgang mit ihrer eignene kraft lernen, wie zerstörerisch eine falsche handhabung sein kann. manchen kindern ist wahrscheinlich nicht bewusst, was sie mit falsch eingesetzter gewalt anrichten können.
und zu guterletzt: neben den kampftechniken werden ja (hoffentlich) die philosophischen und moralischen ansätze vermittelt. werten, wie respekt und zurückhaltung, werden hier besondere bedeutung zugeschrieben, mehr vielleicht, als bei einigen kindern zu hause. letzteren punkt, sollte man gerade in einer schulklasse verstärkt behandeln
Davon ab stehts in der Netiquette dieses Forums, die du als Moderatorin doch sicherlich kennst?


) die kleineren Kinder der anderen Schule zu ärgern, zu schlagen und zu beleidigen.ich will es mal nicht so grob nennen; natürlich will etwas verkauft werden, aber dahinter kann auch eine gute absicht stecken bzw. der glaube oder die hoffnung, mit seiner methode etwas dauerhaft zu verändern.
Quoted
wenn man das so betrachtet, dann muss man wohl angebote, wie oben
gepostet, wohl eher als verkaufs-masche sehen, würdest du dem
zustimmen, iron?
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