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Thursday, May 24th 2007, 10:26pm

Ungewollte Beleidigung bei der Begrüßung Zeremonie...

Hallo TaeKwondoin, Kampfsportler, Kampfkünstler , sowie interessierten


Ungewollte Beleidigung bei der Begrüßung Zeremonie in der Halle, Dojo und im Dojang.

Wie die meisten Kampfsportler und Kampfkünstler wissen, geht es bei der KS/Ks nicht nur um Techniken sondern auch um den Respekt und dementsprechendem Verhalten. Ohne es zu wissen beleidigen viele Kampfsportler und Kampfkünstler, aber ihre Trainingskameraden, Trainer und Wettkampfgegner. Nicht mit den einfachen Worten sondern mit der Begrüßung. Die Verbeugung ist bei den unterschiedlichen Kampfsportarten & Kampfkunststilen fest definiert und Abweichungen können ungewollte Reaktionen des Gegenübers hervorrufen. Bei der Begrüßung steht man in der ''Förmlichen Stellung'' d.h. die Fersen berühren einander man steht also nicht in einer Kampfstellung. Man konzentriert sich auf die zu begrüßende Person. Die Hände sind offen und werden an die Oberschenkel angelegt um dem Gegenüber zu zeigen dass man unbewaffnet ist. Nach der Verbeugung richtet man sich wieder auf und wartet auf das nächste Kommando.

Mein persönliche gedanke über die Etikette im Dojang. Ich stimme hier nur bedingt zu. Aber ich akzeptiere genauso diese Interpretation zur Zeremonie Begrüßungen. Ich halte zur Begrüßung den Augenkontakt zum Großmeister, Meister sowie deren Schülern und meinen Schülern aufrecht, ist nicht gerade die koreanische Haltungsbegrüßung bei der Zeremonie im Dojang. ;), sonst halte ich die Version, die von mir oben geschildert worden ist genauso aufrecht. Mein Augen Kontakt Signalisiert nicht das Respektloses verhalten, sondern ich Respektiere sie. Ich würdige sogar durch meinen aufrechten Augenkontakt meinen Respekt und Verhalte mich entsprechend. Die Mimik wird stark in betracht gezogen , damit kann man den Respektloses verhalten in einer Kampfsport & Kampfkunst zeigen.


Wie haltet ihr eure Begrüssung ab, falls ihr sie duchführt? Da dürfen alle Stilrichtungen ihre Kenntnisse mit hinein bringen, bitte dann aber Konstruktiv bleiben. Vielen dank.


Beispiel bei einem realistischen Körpersignale auf der Straße/Körperkommunikation
KÖRPERHALTUNG UND DER BLICK DES OPFERS/GEGNERS

Beim 'Empfangen' solcher Körpersignale ist die Körperhaltung aufrecht; Ruhig und entspannt. Der Blick ist normal und nach vorne gerichtet. Es kommt vor, dass man mit einem herausfordernden Angreifer mit dem Blick fixiert wird. Dann soll man auf keinen Fall die Augen senken. Vielmehr soll man dem Blick standhalten und nach einigen Sekunden seitlich vorbeischauen. Ein dauernder Blickkontakt ist dagegen nicht so gut, denn Starren wirkt provozierend. Die Augen sollen Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen, sie sind ein Spiegelbild der Körperhaltung. Beim Gehen soll man entschlossen und zielbewusst sein. Suchende Blicke und zielloses herumgehen provoziert eine Reaktion des Gegners.

Im reale Kampf hat eine Verbeugung keinen Sinn, also braucht man hier keine angemessenes Verbeugung nachzudenken.

Ich bedanke mich bereits im Voraus, für eure Mitarbeit hier in diesen Thread. ;)

Mit sportlichen Grüssen von taekwondo aus Aachen :)

ElCativo

Intermediate

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2

Friday, May 25th 2007, 8:09am

Bei traditionellen KK finde ich es sehr wichtig auf solche Dinge zu achten.
Auch bei unserem Judotraining, welches eigentlich nicht sehr traditonell ist,
verbeugen wir uns bein eintritt ins Dojo, machen eine kurze Begrüßungszeremonie und verbeugen uns vor jeder Partnerübung.
Das gehört dazu. Allerdings machen wir keine Teereremonie daraus. :D
Wenn Du weißt was ich meine ;)

Allerdings, wenn wir uns zum Sparring treffen, gibt es ein kurzes "shake Hands" und ab gehts. :)
wir achten natürlich darauf den anderen nicht zuverletzen etc. Aber das gehört dazu.. FINDE ICH ! :)

Gruß
El
"Nichts ist wirklich, alles ist erlaubt."
Zitat aus ILLUMINATUS.

Büffel

Beginner

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Location: LK Schaumburg

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3

Monday, June 18th 2007, 10:00pm

Bei uns geht es ebenfalls - in einem bescheidenen Rahmen - formell zu.
Wir verbeugen uns bei Eintritt ins Dojo.
Zu Beginn der Trainingseinheit wird eine allgemeine Begrüßungszeremonie abgehalten, die aber sehr kurz ist. Der Ranghöchste Schüler gibt dabei die Kommandos.
Dann verbeugen sich alle auf eine bestimmte Weise und schauen dabei den Sifu direkt an.
Dieser führt die Begrüßungszeremonie ebenso durch und blickt dabei auf den rangniedrigsten Schüler (momentan auf mich)
Genauso ist es bei Partnerübungen. Zum Ende einer jeden Übung wird sich kurz verbeugt, mit Blickkontakt, um dem Partner jeweils für seine Aufmerksamkeit, seine Geduld und seine Bemühungen zu danken.
Wenn wir das Dojo verlassen, verabschieden wir uns mit einer kurzen Verbeugung vor einer Gedenktafel mit verschiedenen, alten Meistern.


War das so in der gewünschten Form?


Grüße
Kai

4

Monday, June 18th 2007, 10:19pm

Quoted

Original von Büffel
Bei uns geht es ebenfalls - in einem bescheidenen Rahmen - formell zu.
Wir verbeugen uns bei Eintritt ins Dojo.
Zu Beginn der Trainingseinheit wird eine allgemeine Begrüßungszeremonie abgehalten, die aber sehr kurz ist. Der Ranghöchste Schüler gibt dabei die Kommandos.
Dann verbeugen sich alle auf eine bestimmte Weise und schauen dabei den Sifu direkt an.
Dieser führt die Begrüßungszeremonie ebenso durch und blickt dabei auf den rangniedrigsten Schüler (momentan auf mich)
Genauso ist es bei Partnerübungen. Zum Ende einer jeden Übung wird sich kurz verbeugt, mit Blickkontakt, um dem Partner jeweils für seine Aufmerksamkeit, seine Geduld und seine Bemühungen zu danken.
Wenn wir das Dojo verlassen, verabschieden wir uns mit einer kurzen Verbeugung vor einer Gedenktafel mit verschiedenen, alten Meistern.


War das so in der gewünschten Form?
Grüße Kai


:ss13: :+:

Hallo Kai,

Korrekt. Genau so ;)

Mit lieben sportlichen Grüssen von taekwondo

cbJKD

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Occupation: Personaltrainer, Fitness Coach

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5

Tuesday, June 19th 2007, 9:45am

begrüssen

Hi,
bei uns im Karate wir sich bei Betreten und Verlassen der Halle kurz verbeugt, aber mehr so in Richtung Kopfnicken, dann vor und nach dem Karate das Abknien und Augenschliessen, vor partnerübungen wird sich verbeugt.

Im Jun Fan und Jeet Kune Do macht man zu Anfang der Stunde und zum Ende eine salutation, die Respekt gegenüber dem Trainer, den Schülern ausdrückt und vor partnerübungen gibts ne ganz abgepeckte versin davon, ähnlich dem WT.
gruß
wilfried

Loner4244

Trainee

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Location: Deutschland

Occupation: Student

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6

Tuesday, June 19th 2007, 12:42pm

Wir machen zu beginn immer ne "teezeremonie" die allerdings sehr locker gehalten ist. Man trinkt tee und unterhält sich ^^.

Zum abschied gibts noch ne Geste, die soweit ich weis in china recht allgemein benutzt wird. Handfläche der linken hand umschließt die faust der rechten, oder anders gesagt, symbolisch, geist umschließt körper ^^.

Und dann nochmal eine "Teezeremonie"

Weipei

Moderator

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7

Wednesday, June 20th 2007, 10:31pm

Hallo,

ich kenne und wende es auch so an:
Füße zusammen, die Hände geöffnet an die Oberschenkel anlegen ( zeigt das ich keine Waffen trage) und dann verbeuge ich mich. Dabei ist es mir sehr wichtig das ich auf den Boden schaue oder die Augen schließe.
Das ist meiner Meinung nach das Wichtigste, denn ich zeige damit meinem Gegenüber das ich ihn für einen ehrenvollen Kampfsportler halte und nicht damit rechne das er mich in diesem Augenblick der Ehrerbietung angreift.
Wenn ich diese Person anschaue, beleidige ich sie, weil ich ihr unfaires Verhalten unterstelle.
Da ich aus dem Bereich Taekwondo komme, mache ich das so, egal ob beim Training, Prüfungen, Vorführungen oder auf Turnieren.

Ich möchte anbei bemerken das ich persönlich andere Begrüßungsformen sofern sie ein gewisses respektvolles Verhalten aufweisen, ebenfalls aktzeptiere und auch respektiere. Vor allem bei Kampfkünsten mit dem Schwerpunkt Selbstverteidigung ist es meiner Erfahrung nach üblich dem Gegenüber in die Augen zu schauen.

Bei uns wird diese Begrüßung beim Betreten des Dojang, bei Trainingsbeginn und Ende und bei Partnerübungen, zum Teil bei den Höhergraduierten auch beim Austausch von Trainingsmaterialien (Pratzen, Stöcke usw.) durchgeführt.

So das war´s erstmal.

Bis denne
Weipei
Wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein.





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